Kreisliga EE A-Junioren
SV Empor Mühlberg – Grün-Weiß Linda 1:1 ( 0:1 )
Ausgleich in der Nachspielzeit bekommen
Am Sonntag führte der Weg ins Brandenburgische Mühlberg. Linda trat die Reise mit nur 11 Spieler an, da es zur Zeit viele Verletzungen in den Reihen der Junioren gibt. Aber man wollte von vornherein Akzente setzen. Dies gelang leider nur bedingt. Die Heimmannschaft agierte sehr aggressiv und hatte in den ersten 20 Minuten mehrfach die Führung auf dem Fuß. Von nun an gelang es aber den Lindaern der Heimmannschaft sei8n eigenes Spiel aufzudrücken. So hatten Toni Römer und Danny Schuelzchen die Möglichkeiten zum Torerfolg. Aber der wachsame Torhüter der Mühlberger parierte die Schüsse oder sie verfehlten knapp das Ziel. Mitte der 1. Halbzeit verflachte aber wieder die Partie. Beide Mannschaften agierten zwischen den Strafräumen ohne große Wirkung zu erzielen. In der 42. Minute setzte sich Marcel Bolze endlich mal auf rechts durch und passte den Ball scharf nach innen. Toni Römer hatte keine Mühe den Ball über die Linie zu drücken. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang es Max Grahl sich über rechts durchzutanken, aber diesmal konnte ein Abwehrspieler vor Toni Römer klären.
In der Halbzeitpause dann eine doch etwas lautere Ansprache. Denn der Trainer war mit dem Spiel seiner Jungs absolut nicht zufrieden. Der Ball wurde zu lange gehalten und über die Flügel kam zu wenig. Zudem verlor man in der Vorwärtsbewegung viel zu viele Bälle.
Aber dies sollte sich in der 2. Halbzeit fortsetzen. Die Mühlberger mit der gewohnten harten, aber fairen Gangart. Die Lindaer mit überhasteten Spielzügen. Anstatt die Angriffe Tor orientiert abzuschließen, wurden Alleingänge vorgetragen dessen Schüsse im Niemandsland endeten. Kombinationsspiel einer harmonierenden Mannschaft sieht anders aus.
In der 70. Minute dann im Mittelfeld ein Foulspiel an Toni Römer, welches nicht geahndet wurde. Dieser ließ sich dann zu einer nicht fairen Aktion hinreißen und sah prompt die Rote Karte. Aber es kam noch schlimmer. Linda hätte auch in der Folgezeit die Entscheidung erzielen müssen. Aber die sich bietenden Räume wurden nicht konsequent genutzt. Denn die Mühlberger setzten nun alles auf eine Karte und verschafften so den Lindaern Freiräume. In der Nachspielzeit dann ein letzter Angriff der Mühlberger. Beim Versuch den Ball ins Toraus zu schlagen, traf man auch das Bein des Gegners und der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Leider kam Kevin Ziebell nur mit den Fingerspitzen an den Ball. So gelang Mühlberg der Ausgleich ( 90.+ ), welcher allerdings nicht unverdient war.
Wenn man im Pokalhalbfinale, 01. Mai 10.30 Uhr in Schweinitz gegen den Favoriten aus Falkenberg, kein anderes Auftreten an den Tag legt, ist der Traum vom Finale schnell ausgeträumt.