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Linda vor schwerer Prüfung
Grün-Weiß Linda - Einheit Wittenberg
Ein ganz schwerer Brocken für die Gastgeber gleich zum Auftakt in die neue Saison. Zwar sah Linda in den bisherigen Spielen gegen die Einheit nicht schlecht aus, aber Trainer Gerald Neiße geht mit einer sehr jungen Truppe ins Rennen und kann deren Stärke noch nicht so richtig einschätzen. „Die Vorbereitung war für uns einfach zu kurz.“ Immerhin mussten drei Abgänge verkraftet werden, hinzu kommt die langwierige Verletzung von Danny Dinda. So heißt das Ziel in der Heimpartie: mindestens einen Punkt holen. Neiße ist überzeugt, dass sich sein Team von Begegnung zu Begegnung steigern wird und auch die nötigen Punkte holen kann, um das Saisonziel, den Klassenerhalt zu sichern, zu schaffen. Das, so meint er weiter, wird schwer genug, denn die Wittenberger werden seiner Meinung nach im Vorderfeld ihren Platz finden.
Mitteldeutsche Zeitung vom 21.08.2006 Grün-Weiß Linda Einheit Wittenberg 1:3
Im ersten Punktspiel der neuen Saison wollte Linda Lehren aus den Vorbereitungsspielen ziehen. Das klappte auch erst einmal sehr gut, denn schon nach neun Minuten setzten Stefan Schmidt und Nico Fischer den ersten Konter. Mit zwei Doppelpässen erreichte man den Strafraum, und von der Ecke der Strafraumgrenze nahm Schmidt Maß und platzierte den Ball im oberen Torwinkel. Ein tolles Tor zum 1:0. Aber Einheit erspielte sich sofort ein optisches Übergewicht. Da Linda in der Mitte sehr kompakt stand, versuchte man es immer wieder über die Außen. Bei den gefährlichen Flanken brannte es zwar öfter lichterloh im Lindaer Strafraum, aber außer einer Kopfballchance (25.) wurde es nicht gefährlich. Da jedoch alle Lindaer Angriffsbemühungen verpufften, war es nur eine Frage der Zeit, bis der Ausgleich fällt. Den besorgte dann D. Voigt (36.) mit einem nicht unhaltbar erscheinenden Kopfball. Auch im zweiten Abschnitt war Einheit die klar dominierende Mannschaft. Die Grün-Weißen, personell arg gehandicapt, konnten sich einfach nicht vom Druck befreien und nach vorn keine Akzente setzen. Trotzdem ermöglichte erst ein grober Zuordnungsfehler zweier Lindaer Abwehrspieler nach 49 Minuten das 1:2. Aber erst als der Gastgeber hinten aufmachte kamen sie auch zu Chancen. Konnte Denis Lehmann im Tor nach 75 Minuten noch parieren, war er vier Minuten später machtlos und es stand 1:3. |