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Zwei Auswärtstore reichten nicht Einheit Wittenberg - Grün-Weiss Linda 5-2 (2-1) |
Fischis Elfer zum 2:5 Mehr Bilder unter Pressemitteilung |
Am Samstag hiess es für die Lindaer Landesklassenfussballer beim Tabellenführer Einheit Wittenberg zubestehen. Doch gleich die ersten Minuten zeigten wo der Unterschied bei beiden Teams liegt. Schon nach 43 Sekunden setzte sich der Gastgeber über rechts durch und flankte in den Rücken der Abwehr. Schuss aus 13 Metern und es stand 1-0. Im Gegenzug setzte sich Nick Fischer durch, sein Schuss setzte gefährlich auf verfehlte das Tor aber knapp. In der 3. Minute dann wieder ein Angriff von Einheit, diesmal aber über links, Pass in den Rücken der Abwehr und es stand 2-0. Linda war nun total verunsichert und der Tabellenführer zeigte seine Klasse. Doch nachdem Denis Lehmann in grosser Manier einen weiteren Gegentreffer verhinderte (9.) und der Lindaer Abwehrverbund durch einige Umstellungen sicherer wurde änderte sich das Bild. Durch frühes Stören wurde das Spiel der Gastgeber unterbunden und so kam es in der 23. Minute zu einem Rückpass den der Einheitkeeper mit den Händen aufnehmen musste. Es gab folgerichtig indirekten Freistoss im Strafraum für Linda, den Jörg Rothe zum 2-1 in die Maschen jagte. Jetzt erst erkannte wohl auch der letzte Gästespieler, hier geht was. Linda wurde die spielbestimmende Mannschaft und setzte den Tabellenführer unter Druck. Es folgten einige gelungene Spielzüge und eine Vielzahl von Ecken. Die grösste Ausgleichschance hatte Stefan Peetz, doch er scheiterte (33.). Auch nach dem Wechsel änderte sich zunächst nichts wesentliches. Aber auch Stefan Schmidt konnte seine Möglichkeit nicht nutzen (53.). Dann die wohl spielentscheidene Szene. Ein 35- Meter Freistoss wurde von der Gästeabwehr unterlaufen und es stand urplötzlich 3-1 (55.). Der Schock des Gegentreffers saß tief und die Gastgeber zeigten in der Chancenverwertung ihre ganze Klasse. In der 64. und 69. Minute erhöhten sie auf 5-1. Doch die Grünweissen fingen sich nochmal und stemmten sich gegen eine noch höhere Niederlage. So bediente der unermüdliche und nie aufgebene Maik Schulze nach 79 Minuten seine Kollegen Benny Lange der im Strafraum gelegt wurde. Den fälligen Strafstoss verwandelte Nico Fischer zunächst einmal ganz sicher. Aber der 11 Meter musste wiederholt werden. Auch beim zweiten Versuch behielt Nico Fischer die Nerven und verwandelte. So endete das Spiel David gegen Golliath mit 2-5.
Horst Richter