| Queen adelte das Lindaer Programm Jubiläum: Einheimische und Gäste feierten zehn Jahre Heimatabend Sie können auch ohne Worte begeistern. Die Damen des Lindaer «Dorfspektakels» fehlten natürlich nicht in der Jubiläumsshow am Sonnabend und erfreuten das Publikum neben anderem als rassige Flamenco-Tänzerinnen. Nur ein Programmpunkt von vielen des diesjährigen Heimatabends in der Lindaer Turnhalle. |

(MZ-Foto: Andreas Richter)
| Die Turnhalle ist hell erleuchtet, an langen Tischreihen haben Einwohner und Gäste Platz genommen. An der Stirnseite steht die große Bühne, hell beleuchtet. Wenn das alles zusammenkommt, passiert etwas ganz Bestimmtes. Der Heimatabend steht bevor. In diesem Jahr war es ein Besonderer. Zwar der Elfte, aber im zehnten Jahr, in dem dieses Spektakel stattfindet. Für die Organisatoren Grund genug, eine Jubiläumsshow auf die Beine zu stellen, die Rückblicke auf die vergangenen Jahre einschloss, Erinnerungen aufleben ließ, aber ebenso demonstrierte, mit welchem Spaß und Elan die Lindaer an ihrem Heimatabend hängen.Ein Zwei-Stunden-Programm mit Gästen aus aller Welt wurde präsentiert. Eine sehenswerte Veranstaltung wurde es.Festzustellen ist auf jeden Fall, dass an dieser Stelle eigentlich gar nicht weiter berichtet werden dürfte. Warum? Weil es unhöflich wäre, einzelne Darbietungen herauszugreifen. Es bliebe letztlich nur die Möglichkeit einer Aufzählung aller Programmpunkte, die jeder für sich und zum Schluss als Ganzes ein stimmungsvolles Bild ergaben.Ob es nun die kleinen Lindaer waren, die wieder einmal den Abend mit ihrem liebenswerten Auftritt eröffneten, die Großen, die mitunter richtig Mut zum künstlerischen Risiko bewiesen, und viele mehr. Alle trugen ihren persönlichen und engagierten Anteil zum Gelingen des Festes bei. Wobei, ein paar kurze Randbemerkungen seien dann doch noch erlaubt.Müssen sogar erlaubt sein. Denn nicht jeder bekommt zu seinem Geburtstag solch hohen Besuch wie die Lindaer. Ihr Abend wurde nämlich im wahrsten Sinne des Wortes geadelt, gekrönt. Die Queen höchstselbst erklomm die Bühne, im Schlepptau Angela Merkel und Wladimir Putin. |

(MZ-Foto: Andreas Richter)
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Die "Dreier-Bande" hatte jedoch nichts weiter im Sinn, als sich kurzzeitig zu einer Tafelrunde zu treffen. Bei der sie von Butler James, trefflich dargestellt von Susanne Lehmann, bedient wurden. Zum Glück verließ der hoheitliche Besuch die Halle rechtzeitig, sonst hätte die Queen kurze Zeit später der Schock treffen können. Putzfrau Jock'l rückte den Hinterlassenschaften auf den Leib. Jedoch bedeckte ihren Leib eine sehr gewagt geschnittene Kittelschürze, die des Öfteren erkennen ließ, wie das Hinterteil der eifrig arbeitenden männlichen Putzbiene beschaffen ist.Das waren nicht die einzigen Stellen im Programm, bei denen es den Zuschauern die Lachtränen in die Augen trieb. Wie gesagt, es könnte noch mehr erzählt werden. Eines dürfen wir aber mit Sicherheit vermelden. Um den Heimatabend braucht niemandem bange zu sein. Die Organisatoren können auf ein großes Potential heimischer Künstler zurückgreifen, denen die Ideen wohl noch lange nicht ausgehen. VON Andreas Richter, 07.11.04 |