Waldlauf und Aufstieg ragen heraus

Jahreshauptversammlung in Linda: Mehrere Höhepunkte gewürdigt

VON UNSEREM REDAKTEUR BORIS CANJE

 

Linda/MZ. Reich an sportlichen Höhepunkte war das zurückliegende Jahr für den SV Grün-Weiß Linda gewesen. Das bilanzierte dessen Vorsitzender Horst Richter am Freitagabend in der Jahreshauptversammlung des Vereins. Dabei reflektierte er vor allem auf die Fußballer, die mit ihrer D-Jugend recht erfolgreich waren und mit der ersten Männermannschaft als Zweitplatzierter der Kreisliga (nach Verzicht von Fortuna Eutzsch) den Aufstieg in die Landesklasse geschafft haben. Wie die erste Halbserie gezeigt habe, gehöre diese Mannschaft auch dorthin.

Aber es war auch nicht alles eitel Sonnenschein. So gab es ab dem Sommer keine A-Jugend mehr, "das erste Mal seit Jahrzehnten". Nun müsse wieder beharrliche Arbeit geleistet werden, um dieses Manko abzubauen. Eine neu gebildete C-Jugend ist ein erster Schritt dazu. In diesem Zusammenhang galt der Dank des Vereinsvorsitzenden den Übungsleitern im Nachwuchsbereich, Oliver Asmus, Andreas Kamchen und Torsten Lehmann. Die zweite Männermannschaft war recht erfolgreich, stand jedoch am Ende der Saison 2004/2005 faktisch vor einem Neuanfang mit einer jungen Truppe. Bei den Alten Herren ist es dagegen immer wieder schwer, eine zahlenmäßig spielfähige Mannschaft zusammenzubekommen.

Doch Grün-Weiß Linda besteht nicht nur aus dem Fußball. Es gibt auch eine Step-Aerobic-Truppe, die gut läuft und daher "vom Vorstand kaum bemerkt wird", schätzte Horst Richter ein. Nicht vergessen werden darf zudem der Waldlauf, der mit seiner 20. Auflage zu einem Höhepunkt im Vereinsleben geworden ist.

"Der Spaßfaktor Sport kostet Geld und das nicht wenig." Mit diesen Worten leitete der Vereinsvorsitzende zu den Finanzen über. Dabei konnte sich Grün-Weiß bislang auf seine Gönner verlassen. Geht es nach dem Fußballverband Sachsen-Anhalt könnte sich jedoch einiges ändern. Deshalb sprachen sich die anwesenden Vereinsmitglieder dafür aus, dass der Kreisfachverband gegen die Zahlung der fünf Euro votieren soll.

Kritisiert wurde noch der Umgang einiger mit den Sportanlagen und dem Sporthaus. Die Verantwortung aller werde steigen, so Horst Richter, denn die Ü-55-Maßnahme laufe diesen Monat aus. Auch könne er nicht verstehen, dass es trotz der Aufforderung im vergangenen Jahr keine Vorschläge für Ehrungen gegeben habe. Er wolle dies nicht immer allein entscheiden. Überhaupt plädierte der Vereinsvorsitzende für mehr Engagement der Mitglieder, sei es als Übungsleiter, Schiedsrichter, im Vereinsvorstand oder auch nur bei der Vorbereitung des Sportplatzes für Punktspiele.

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