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Erstmals steigt ein Jessener Stadtderby Allemannia Jessen gegen Grün-Weiß Linda. Zum ersten Mal wird es ein lupenreines Stadtderby geben und das noch in der Landesklasse. Früher (Linda spielte von 1995 bis 1997 schon einmal in dieser Liga) konnte diese Begegnung immer überschrieben werden: spielerisch (Jessen) gegen kämpferisch (Linda). Das letzte Punktspiel zwischen beiden gab es 1997. Linda verlor 1:0 und Jessen belegte danach den ersten Tabellenplatz. Aber, und das zeigen auch die bisherigen Spiele der neuen Saison, Grün-Weiß hat spielerisch einiges dazu gelernt. Jessen muss sich daher auf einen "heißen Tanz" einstellen und an die Leistungsgrenze gehen, wenn vor heimischer Kulisse ein Sieg eingefahren werden soll. Trainer Heiko Zarnetzki kann wieder auf die gesperrten Spieler zurück greifen und daher seine beste Formation auf den Platz schicken. Nun kann eigentlich nur noch auf ordentliches Wetter und eine große Zuschauerkulisse auf der Jahnsportanlage gehofft werden. |
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Allemannia Jessen - Grün-Weiß Linda 2:1 Das Lokalderby war keine spielerische Offenbarung. Grün-Weiß hatte gestern Nachmittag optisch zunächst mehr vom Spiel, während der Favorit vor 487 Zuschauern seinen Rhythmus suchte. Chancen gab es hüben wie drüben kaum und wenn doch, dann strahlten die Gäste sogar mehr Gefahr aus. Wie aus dem Nichts fiel das 1:0. Die Schussstärke von Steffen Lutzmann hatte sich offenbar nicht bis zu Lindas Keeper Geyer herumgesprochen. Bei einem Freistoß aus 30 Metern (22.) verzichtete der Torhüter auf eine Mauer und bereute diese Entscheidung Sekunden später, als er den Ball nach einer kapitalen Rakete von Lutzmann aus den Maschen holen musste. Nach dem Wechsel kam Jessen etwas besser in Tritt, ohne allerdings Glanz versprühen zu können. In der 55. Minute reklamierten die Allemannia-Fans Elfmeter, als Lutzmann im Strafraum zu Fall kam. Der Pfiff des Schiedsrichters blieb jedoch aus. Die Klasse der Hausherren blitzte beim 2:0 nach 69 Minuten auf. Linda verhedderte sich im Jessener Abwehrriegel und bekam die Quittung in Form eines blitzsauberen Konters serviert. Lutzmann flankte auf Knape, der Geyer narrte und zum 2:0 einschob. Die Partie war gelaufen, auch weil sich Linda offenbar in sein Schicksal fügte. Zweimal hatten die Gastgeber noch den Torschrei auf den Lippen. Doch Wolter brachte die Kugel (90./92.) nicht im Netz unter. So konnte Hasse mit seinem Anschlusstreffer aus der Distanz auf 2:1 verkürzen. |