«Nadelstiche» als ein Gegenmittel
Landesklasse: Grün-Weiß sichert sich im Kreisderby einen Punkt von Horst Richter, 04.03.07, 17:51h, aktualisiert 04.03.07, 20:43h
Rot-Weiß Kemberg - Grün-Weiß Linda 2:2 (1:0) Die Devise der Lindaer lautete, sehr tief und konzentriert stehen und nach vorn "Nadelstiche" setzen. Im Laufe der ersten Halbzeit gelang das recht ordentlich. Auch wenn der Gastgeber schon nach vier Minuten die Latte traf, danach ließ man nicht mehr viel zu. Bis kurz vor der Halbzeitpause wurde es nur noch zweimal brenzlig (24., 34.). Aber in der 43. Minute kritisierten die Lindaer eine Entscheidung auf Eckball, waren kurz unkonzentriert und schon führte der Gastgeber mit 1:0. Die zweite Halbzeit sollte viel lebhafter werden. Nach einer Schiedsrichterbeleidigung musste erst mal "Akki" Furchner (Kemberg) nach einer roten Karte vom Platz. Das machte den Gästen Mut sowie Hoffnung auf einen Punktgewinn. Dann die 61. Minute: Christopher Janz bediente Andy Kannegießer. Der zog davon und erzielte per Flachschuss den Ausgleich. Gleich nach dem Anstoß wurde der Kemberger Angriffsversuch abgefangen und Andreas Hasse bediente wiederum Andy Kannegießer. Wieder ließ er die Rot-Weiß-Abwehr schlecht aussehen - Linda führte 1:2. Kurz darauf war Nico Fischer allein in Richtung Tor, aber er wurde von hinten unfair gebremst. Die Schiedsrichterentscheidung: gelbe Karte und Freistoß, der nichts einbrachte. In der 68. Minute segelte eine Flanke in den Lindaer Strafraum. Christian Schulz (Linda) stand dicht bei seinem Gegenspieler und nahm klar ersichtlich die Arme vom Körper, um zu zeigen, dass er nicht hält. Sein Gegenspieler klammerte und riss beide zu Boden. Sofort kam der Pfiff. Die Schiedsrichterentscheidung hieß gelb-rote Karte für Christian Schulz und Elfmeter. Kemberg nahm das Geschenk an. Als Christoph Geyer in der 93. Minute einen 16-Meter-Freistoß in großem Stil parierte, war der Punktgewinn gesichert. Es hätten aber auch zwei mehr sein können... |