Vorbericht vom 02.09.2005 in der MZ

Grün-Weiß Linda gegen TSV Elbe Aken

Für Lindas Trainer Gerald Neiße ist diese Partie "ein richtiger Kracher". Sie werde zeigen, wo die Grün-Weißen in der Landesklasse wirklich stehen. Das Ziel kann eigentlich nur heißen, wenigstens einen Punkt zu erkämpfen, auch wenn es ein Heimspiel ist.

Um mehr zu erreichen fehlt ein ganz wichtiger Spieler ("Ein richtiger Kämpfer", so Neiße). Stefan Schmidt wurde im Pokalspiel gegen Dabrun / Rackith (3:4 für Linda) grob gefoult und steht nun verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Ansonsten kann Gerald Neiße auf alle Akteure zurückgreifen.

Den Gegner am Sonnabend hat er noch nicht spielen sehen, verlässt sich daher auf die Aussagen anderer Trainer. Demnach ist Aken eine kämpferische, spielstarke Mannschaft. Wenn auch die Rollen vergeben zu sein scheinen, leichtfertig werden seine Mannen nicht in die Partie gehen. Sie werden versuchen, das Geschehen offen zu halten und ihre Treffer zu erzielen.


Pressebericht vom 05.09.2005 in der MZ

Grün-Weiß Linda gegen Elbe Aken 4:3.

In Linda hatte man vor dem ungeschlagenen Tabellenführer Respekt. Aber dieser wirkte sich positiv auf das Spiel der Gastgeber aus. Von Anfang an hellwach gelang ein Start nach Maß.

Nach acht Minuten bediente Andy Kannegießer seinen Sturmkollegen Nico Fischer und es stand 1:0. Doch nach diesem Tor zeigten auch die Gäste, warum sie so weit oben stehen in der Tabelle. Mit ihrem schnellen Umkehrspiel und Kombinationen fanden sie nun auch in das Spiel. Doch die Lindaer Defensive stand gut und nach vorn wurden immer wieder Nadelstiche gesetzt. So war es dann C. Janz vorbehalten, das 2:0 zu erzielen (30.). Aber die Gäste ließen nicht locker und kamen vor allem bei Standards zu Chancen. So wurde eine Ecke zu kurz abgewehrt und ein Akener erzielte aus 16 Metern per Volleyschuss den wunderschönen Anschlusstreffer (37.).

Kurz nach Wiederanpfiff fiel das 2:2. Jetzt neutralisierten sich beide Teams. Plötzlich hatte Raik Passin die Chance zur Führung, er nutzte sie aber nicht. Nach einem Eckball ging Aken 2:3 in Führung (71.). Doch der Gastgeber zeigte Moral. Sofort nach dem Anstoß kam es zu einem Eckball. Den trat J. Rothe und Kapitän Danny Dinda erzielte postwendend den Ausgleich. Das brachte Linda etwas Luft und einen großen Auftritt von Nico Fischer. Per Hackentrick hebelte er die Gästeabwehr aus und bediente Andy Kannegießer, der die Nerven behielt und das vielumjubelte 4:3 erzielte.

Großen Anteil an diesem guten Spiel hatte das Schiedsrichtertrio aus Halle, das jederzeit die Kontrolle behielt.

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