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Grün-Weiß Linda gegen HSV Gröbern. Linda musste am vergangenen Wochenende ganz schön Tribut zahlen. Drei Verletzte hat Gerald Neiße mit seinem Team zu verkraften, dazu kommt ein weiterer Spieler, der arbeitsbedingt nicht auflaufen kann. Hinter den Grün-Weißen liegen zwei sehr schwere Partien. Jetzt kommt ein vermeintlich leichterer Gegner, da muss gepunktet werden. Deshalb wäre der Coach schon mit einem Unentschieden zufrieden. Auf alle Fälle wird kein Spieler geschont für den Pokalkampf am Montag gegen Gräfenhainichen. Der Klassenerhalt hat Vorrang. (Sonnabend, 15 Uhr) |
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Grün-Weiß Linda gegen HSV Gröbern 0:2 Nach der dritten Niederlage in Folge stehen die Grün-Weißen mitten im Abstiegskampf. Dabei wollten sie nach den zwei Pleiten gegen die Favoriten aus Oranienbaum und Jessen mit einem Sieg gegen den Tabellennachbarn den Anschluss an das Mittelfeld halten. Doch die Gäste erwiesen sich mit ihrer Spielgestaltung als zu stark für Linda. Forchecking über 90 Minuten, stets hellwach und kampfstark, da hatte der Gastgeber nichts entgegensetzen. Dass aber auch zwei Leistungsträger nicht dabei waren, sollte nicht als Entschuldigung gelten. Gefehlt haben sie an allen Ecken und Enden. Dabei war die erste Hälfte wirklich die schlechteste Leistung der Saison. Einzig Christoph Geyer im Tor war es zu verdanken, dass die Gäste zur Pause nur 0:2 führten. In der 13. Minute gab es nach einem obligatorischen Abwehrfehler das erste Gegentor und ein weiter Einwurf brachte die Hintermannschaft so durcheinander, dass es nach 27 Minuten zum zweiten Mal klingelte. Mit Beginn der zweiten Hälfte begann die beste Phase der Gastgeber. So wurde ein 20-Meter-Ball des unermüdlich rackernden Jörg Rothe von der Linie geholt (50.) und bei einem Schuss von Nico Fischer (57.) war eine Hand im Strafraum im Spiel, doch der Schiedsrichter entschied auf ohne Absicht. Aber diese Chancen erwiesen sich als Strohfeuer. Zwar mühte sich Grün-Weiß, aber Gefahr strahlte man kaum noch aus. Im Gegenteil, beim alles oder nichts in der Schlussphase konnten sie froh sein, nicht noch höher verloren zu haben, denn die Konter der Gäste waren immer gefährlich. So sind dieser schlechten Leistung der Lindaer nur zwei positive Aspekte abgewinnen. Die diesmal gute Leistung von Torwart Christoph Geyer und das gelungene Debüt des 18-jährigen Andreas Petzel in der Abwehr. Aus MZ Jessen |