Vorbericht - MZ vom 30.09.2005
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Grün-Weiß Linda gegen Dessau-Kochstedt. Nach der nicht gerade glanzvollen Vorstellung bei Kickers Raguhn, wünscht Trainer Gerald Neiße, dass vor allem die Abwehrschwächen abgestellt werden können. Dabei hofft er vor allem auf den in der vorigen Spiel wegen gelb-roter Karte Gesperrten. Zudem warnt der Coach davor, Dessau-Kochstedt zu unterschätzen. Immerhin hat der Tabellenletzte in Jessen einen Punkt geholt. Trotzdem kann das Ziel der Lindaer nur ein Sieg sein, auch wenn drei Akteure (krank beziehungsweise verletzt) fehlen. "Das müssten wir überspielen können", ist sich Gerald Neiße eigentlich sicher.Sonnabend 15 Uhr |
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Grün-Weiß Linda - TuS Dessau-Kochstedt 6:6 Vom Tabellenstand her ging Linda zum ersten Mal als Favorit in diese Partie. Doch nach 90 Minuten war die Ernüchterung groß. Zwar sahen die Zuschauer zwölf Tore, aber nur ein Remis. Da Linda mehrmals führte, war Trainer Gerald Neiße zum Schluss bitter enttäuscht und haderte mit dem Defensivverhalten seiner Mannschaft. Dabei begann alles optimal. Der Sekundenzeiger hatte gerade zwei Runden geschafft, da führten die Gastgeber durch Tore von Nico Fischer und Andy Kannegießer 2:0. Doch trotz überlegenen Spiels unterliefen immer wieder haarsträubende Fehler in der Rückwärtsbewegung. So kamen die Gäste schnell zum Ausgleich (7.,19.). Nach 24 Minuten erzielte Andy Kannegießer mit einem Kopfballtorpedo das 3:2. Die Gäste setzten wieder nach und kamen nach einer Ecke zum 3:3 (39.). Im zweiten Abschnitt wollte Gerald Neiße ein besseres Abwehrverhalten sehen. Obwohl wiederum Nico Fischer (59.) und Andy Kannegießer (65.) für eine Führung mit zwei Toren sorgten, stürmte Linda und die Gäste nutzten jede Abwehrschwäche. So stand es auf einmal 5:5 (71.). Dann rückte Libero Christian Kurth nach vorn und flankte mustergültig auf Nico Fischer. Dieser brachte mit seinem dritten. Kopfballtreffer erneut Linda in Führung (77.). Was jetzt folgte, brachte Trainer Gerald Neiße endgültig auf die Palme. Statt den Sieg abzusichern, stürmte sein Team weiter und wurde dafür wiederum mit dem erneuten Ausgleich (zum 6:6) bestraft (87.). |