Fußball-Landesklasse. Vorbericht MZ vom 16.09.2005

Gegen Neuling Linda tat sich Annaburg (hier in blau-grün) tüchtig schwer. Am Sonnabend geht es zu den spielstarken Gröbenern. (MZ-Foto: Th. Christel)

Grün-Weiß Linda gegen Grün-Weiß Piesteritz II.

Wenn der Tabellenführer kommt, dann ist selbst ein Heimspiel ein ganz schwerer Brocken, meint Lindas Trainer Gerald Neiße. Er hat zwar bis auf einen Gelb-rot-Gesperrten und einen Verletzten alle Mann an Bord, aber trotzdem rechnet er bestenfalls mit einem Remis. Dies bedarf jedoch voller Konzentration und auch etwas Glück. Und die Chancenverwertung muss sich verbessern. Piesteritz ist eine junge, spielstarke Truppe, die jeden Fehler erbarmungslos bestrafen wird.

Gerald Neiße hofft darauf, dass sein Team als Neuling in der Landesklasse etwas unterschätzt wird. Aber die Saison ist lang. Das Ziel sind 35 Punkte und zwar möglichst zeitig, um dann beruhigter aufspielen zu können. Der Anfang ist gemacht und zwar einer, mit dem in Linda bestimmt vorher keiner gerechnet hat. (Sonnabend 15 Uhr)


Nachbetrachtungen und Erkenntnisse, MZ vom 16.09.2005

Blau-Weiß Prettin gegen Elbe Aken. Der Gast der Prettiner am Sonnabend ist ganz vorn an in der Tabellen dabei (derzeit vierter Rang). Das deutet auf eine schwere Begegnung hin. Anderseits haben die Gastgeber am vergangenen Wochenende in Klieken gezeigt, dass sie durchaus in der Lage sind, Spiele auch zu gewinnen (1:2). Das sollte Mut gemacht haben. Dass der Gegner seine Schwächen hat und verwundbar ist, das hat Neuling Grün-Weiß Linda mit einem Heimsieg (4:3) bewiesen. Mit Konzentration, Einsatzwillen und vor allem einer verbesserten Schussgenauigkeit sollte auch für Prettin einiges machbar sein, auch wenn einmal mehr nicht alle Leistungsträger an Deck sein werden. Als Lohn winkt ein Abstand zu den Abstiegsrängen, der Durchatmen lässt und den Kopf für die kommenden Aufgaben etwas freier macht. (Sonnabend 15 Uhr).

Heidesportverein Gröbern gegen Grün-Weiß Annaburg. Vereinschef Horst Krüger hat sich den sonnabendlichen Gegner angesehen. "Ein sehr angriffsorientiertes Team und äußerst spielstark", so seine Beobachtungen. Die bislang erreichten Ergebnisse der Gröbener geben ihm da recht. Die Annaburger Kicker tun also gut daran, sich auf einen heißes Tänzchen einzustellen.Wenn sich die Spieler alle vorherigen Warnungen seitens der Verantwortlichen zu Herzen nehmen, dann könnte ein Punkt geholt werden. Werden jedoch ähnliche Schwächen wie gegen Linda in dieser Auswärtspartie gezeigt, dann befürchtet Horst Krüger ein mächtiges Fiasko. Dass immer einige Spieler fehlen, damit muss Annaburg leben und sich darauf einstellen, ist seine Meinung. Das wird am Sonnabend nicht anders sein.


Pressebericht vom 19.09.2005 MZ

Landesklasse: Grün-Weiß Linda gegen Grün-Weiß Piesteritz II 0:2. Nach den ersten zwei Heimsiegen erwarteten die Zuschauer und natürlich auch die Spieler aus Linda gegen den Spitzenreiter aus Piesteritz einen heißen Tanz. Doch von Beginn an war zu merken, dass der Gastgeber nicht in seinen Rhythmus kam. Er fand nicht in die Zweikämpfe und somit nicht zum Spiel. Der Spitzenreiter seinerseits kontrollierte das Geschehen und wartete auf Fehler der Gastgeber, die dieser diesmal mehr als gewohnt machte. Nach dem schon nach drei Minuten Torwart C. Geyer glänzend eine Piesteritzer Chance vereitelte, hatte wenig später N. Fischer die einzige klare Möglichkeit für Linda im ganzen Spiel. Es war wieder C. Geyer, der danach das Unentschieden erst einmal rettete (12.). Aber nach einem krassen Abwehrfehler war er machtlos und M. Trollmann markierte das 0:1 (16.). Nun plätscherte das Spiel so dahin, bis auf einmal wiederum M. Trollmann mit dem 0:2 eine Vorentscheidung erzielte (34.).

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich nichts am Spielverlauf. Als Kapitän D. Dinda verletzt vom Platz musste, waren die Messen eigentlich gesungen. Zu allem Überfluss erhielt auch noch A. Hasse die gelb-rote Karte, und der Gastgeber war nur noch bemüht, nicht höher zu verlieren. Trotz dieser Niederlage brauchen Lindas Kicker nicht die Köpfe hängen lassen.

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