Pressebericht vom 29.05.2006
| Vom Gegentreffer nicht geschockt |
Fußball-Landesklasse: Grün-Weiß Linda hat es selbst in der Hand, das Abstiegsgespenst zu vertreiben |
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Grün-Weiß Linda - Kickers Raguhn 3:2 (1:1) Mit dem Rücken zur Wand konnten die Lindaer Landesklassefußballer gegen Raguhn ein Zeichen setzen und zeigen, dass man sich nicht kampflos aufgibt. Über den Kampf in die Partie kommen, hieß es von der ersten Minute an. Mit laufintensivem Spiel vor allem über die Flügel setzte man in der ersten Hälfte die Gäste unter Druck. Aber während Andy Kannegießer scheiterte (4.), kam Raguhn nach schönem Doppelpass zum 0:1 (6.). Doch die Gastgeber zeigten sich nicht geschockt, und als Danny Dinda mit einem Traumpass Andy Kannegießer bediente, fiel das wichtige 1:1 (10.). Auch im weiteren Verlauf waren es die Lindaer, die die besseren Chancen besaßen (C. Janz 16., D. Dinda 31., M. Schenk 45.). Die Gäste ihrerseits setzten auf Konter und Standards und waren bei einem Pfostenschuss (20.) dem Torerfolg am nächsten. Beim Stand von 1:1 ging es in die Kabine, aber Linda wollte und musste gewinnen. Nach 51 Minuten wurde A. Kannegießer per Bodycheck von den Beinen geholt, und es gab Foulstrafstoß. Kurz zuvor musste aber der etatmäßige Schütze D. Dinda verletzungsbedingt vom Platz. Wer sollte schießen? Nico Fischer schnappte sich die "Pille" und verwandelte ganz sicher zum 2:1. Bereits zwei Minuten später war es wieder der überragende Andy Kannegießer, der Grün-Weiß jubeln ließ. Per Kopf setzte er sich gegen zwei Gegenspieler durch, umspielte noch den dritten und ließ dem Torwart keine Chance. Dabei verletzte er sich und musste fast sieben Minuten behandelt werden. Als kurze Zeit später auch noch M. Trojandt zu behandeln war, standen nur noch acht Feldspieler auf dem Platz. Das nutzten die Gäste, um verstärkt auf den Anschluss zu drängen, und das änderte sich auch nicht, als die Gastgeber wieder vollzählig auf dem Platz standen. Der Tabellenletzte wollte unbedingt punkten, während die Grün-Weißen aus Linda zu tief standen. Wieder war es dann ein einfacher Doppelpass, der den Raguhnern das 3:2 brachte (75.). Danach begann natürlich das große Zittern. Aber Christoph Geyer sicherte in der 78. Minute den Sieg, als er einen nahezu unhaltbaren Ball aus dem Dreiangel kratzte. Doch die Abwehrschlacht ging weiter, da M. Trojandt nach gelb-roter Karte vom Platz musste (82.). Aber alle Spieler kämpften großartig und hielten dem Druck stand. Durch diesen Sieg haben es die Lindaer nun selbst in der Hand, die Klasse zu halten (Partien gegen Roßlau II und Mosigkau stehen noch aus). |
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