Grün-Weiß Linda - HsV Gröbern     1-1  (0-0)

Bei diesem Spiel der punktgleichen Tabellennachbarn waren die Rollen schnell verteilt. Während die Gastgeber sofort gut in das Match fanden und mit sicheren Ballpassagen Druck entwickelten, standen die Gäste sehr tief und warteten auf ihre Konterchancen. Linda tat gut daran bei allen Offensivbemühungen die Abwehr nicht zu vernachlässigen, da Gröbern bei seinen Angriffabemühungen sehr gefährlich war. Nach 7 Minuten fanden sich Nico Fischer und Andy Kannegießer zum Doppelpaß, scheiterten aber am Keeper. Kurz darauf wurde Christoph Geyer geprüft, aber auch er konnte den 17 Meter Schuß parieren. Danach waren es die Gastgeber die sich die größeren Chancen erarbeiten konnten. Andreas Hasse wurde mustergültig freigespielt, brachte aber den Ball nicht unter Kontrolle (22.) und eine 17 Meter Rakete von Christian Kurth verfehlte das Ziel nur um Zentimeter (38.).  
     

Auch im zweiten Abschnitt zunächst das gleiche Bild, aber beide Abwehrreihen standen sehr sicher. So mußte ein Fehler dieses Spiel beleben.  Bei einer Abwehraktion waren sich zwei Lindaer nicht einig und es stand 0-1 (61.). Das schockte den Gastgeber gehörig. Diese Unsicherheit ermöglichte den Gästen schon 2 Minuten später die klare Gelegenheit zur Vorentscheidung. Aber allein vor dem Tor wurde zu lange gezögert, so das die Grünweissen noch klären konnten. Diesen 5 Minuten Schockzustand beendete dann Sebastian Schönrock. Mit einer feinen Einzelleistung setzte er sich über außen durch und flankte scharf und flach in den Strafraum. Dort stand Christopher Janz goldrichtig und netzte zum 1-1 ein (66.). Nun stellten die Gäste ihr Spiel nach vorn gänzlich ein, man wollte den einen Punkt retten. Linda war zwar spielbestimmend und druckvoll, aber an der sicheren Abwehr biß man sich die Zähne aus. Der letzte entscheidene Pass war oft zu ungenau, wobei einige Male wirklich nur Zentimeter fehlten. So bleiben beide Teams weiterhin punktgleiche Tabellennachbarn.

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