Pressebericht aus der MZ vom 11.09.06

Kartenfestival beim Kreisderby in Linda

Fußball Landesklasse: Erster Saisonsieg für die Grün-Weißen

Grün-Weiß Linda - Rot-Weiß Kemberg 2:0 (1:0)

Als die Gastgeber nach zehn Minuten merkten, dass die Rot-Weißen keine Übermannschaft sind, drückten sie dem Spiel ihren Stempel auf. Es war war zu erkennen, dass Linda gewinnen wollte. Christian Beck wollte eigentlich von rechts flanken. Sein Ball wurde lang und länger und senkte sich zum 1:0 ins lange Eck (23.). Auch im zweiten Abschnitt ließen die Gastgeber in der Defensive wenig zu und waren nach vorn immer gefährlich. Nach 53 Minuten sprang Christopher Janz höher als der Kemberger Keeper und köpfte zum 2:0 ein. Christoph Geyer im Lindaer Tor musste nur einmal sein Können zeigen (63.). Aber mit einer Glanzparade hielt er die Null. Auf der anderen Seite ließen die von Stefan Schmidt nach vorn getriebenen Gastgeber gleich mehrere Konterchancen ungenutzt. Nur der Schiedsrichter war etwas überfordert. Er zeigte 13 gelbe und und viermal die gelb-rote Karte, so dass beide Teams mit nur acht Feldspielern endeten.

Pressemitteilung aus Kemberg. Entnommen vom Fussballforum Sachsen Anahlt

Grün-Weiß Linda - Kemberg 2:0 (1:0)

Kemberg verliert verdient

Die Mannschaft von Heiderand hat in der Liga schon drei Punkte auf dem Konto. Im Gegensatz zu den Grün-Weißen, die mit zwei Niederlagen in zwei Spielen
in die Saison starteten. Da man noch am Beginn der Saison steht, erwarteten
die Kemberger eine kämpferische und hinten gut stehende Lindaer Mannschaft. Bis auf den gesperrten Björn Pieser stand dem Trainergespann Furchner/Kohnert der komplette Kader zur Verfügung. Letzte Woche im Pokalspiel gegen Schmiedeberg spielten die Rot-Weißen noch mit drei Stürmern, Hans-Joachim Furchner stellte diesmal um, Sebastian Hartmann war der einzige Stürmer.
Die Rot-Weißen wirkten in der Anfangsviertelstunde ein wenig unkonzentriert, Maik Furchner wurde nach neun Minuten wegen einem Faulspiel mit der gelben Karte verwarnt. Die Gäste spielten nicht gut, sie wahren zwar optisch am Ball überlegen, aber Kemberg spielte nicht rationell. Nun kam auch Linda zu guten Chancen, doch am Abschluss haperte es. Kemberg hatte größere Spielanteile, doch die Bälle wurden zu schnell verloren. Nach dreizig Spielminuten hatte der Rot-Weiß Markus Furchner die erste richtig gute Chance. Er nahm den Ball per drop-kick, doch der Grün-Weiße Keeper parierte klasse. Das was abzusehen war ist eingetreten. Kemberg ging nicht energisch zum Ball! Linda überbrückte das Mittelfeld und ein Grün-Weißer flankte, doch die Flanke wurde zum Torschuss und es stand 1:0 für die Hausherrn .Bis zum Halbzeitpfiff passierte nicht mehr viel, auf beiden Seiten.
Halbzeitfazit: Kemberg spielte relativ schlecht ist aber spielbestimmend.
Ab der Halbzeitpause brachte der Kemberger Trainer zwei weitere nominelle Stürmer ( Richter, Albrecht ). Sofort überschlugen sich die Ereignisse ! Linda erzielte das 2:0 Frank Malerz hatte den Ball nicht sicher gehabt, wurde im 5-Meter Raum vom Gegner angegangen, verlor den Ball und im Nachsetzen fiel das 2:0. Umstritten war dieses Tor allerdings. Einige sahen den Fehler beim Torhüter Malerz. Andere beim Schiedsrichter, wie z.B. Maik Furchner, der aus Wut versuchte den Rasen zu zerstören und dafür die zweite gelbe Karte in diesem Spiel sah (Gelb-Rot 52. min).
Kemberg nun in Unterzahl und das Spiel wurde immer härter. Mannschaftskapitän Peeck wurde mit voller Wucht ins Gesicht getreten und blieb kurz am Boden liegen musste ausgewechselt werden. Für ihn kam Trainer Furchner. (72.) Auch Malerz, Holzbrecher, Gellert, M. Furchner sahen die gelbe Karte. Der Schiedsrichter gab das Spiel aus der Hand. Auch Grün-Weiß hatte einen Spielerverlust zu beklagen, er sah die Gelb-Rote Karte. Das Spiel wurde zum Kampf und der Schiedsrichter half dabei.
Nächste Woche spielt Kemberg gegen Mosigkau, dort ist eine enorme Leistungssteigerung nötig, um nicht unter zu gehen.
„Bester Spieler" : Markus Peeck
Aufstellung: Malerz, Gellert, Holzbecher, Marcus Furchner, Miertzschke (Richter 46.), Peeck, Maik Furchner, Liebmann, Hartmann, Smetak, Weise (Albrecht 46.)