Vorbericht aus der MZ; 25. August 2006

Lok Dessau Grün-Weiß Linda

Für Linda wieder eine ganz schwere Nuss, immerhin muss zum Landesliga-Absteiger gefahren werden. Trotzdem gibt Trainer Gerald Neiße die Devise raus: Ein Punkt soll geholt werden. Da er fast alle Spieler an Bord hat, ist er auch zuversichtlich, dass das machbar ist. Andererseits ist er sich klar darüber, dass Lok Dessau nicht noch einmal eine vermeintlich schwächere Mannschaft unterschätzen wird, wie es am vergangenen Wochenende in Abtsdorf geschehen ist (4:3-Niederlage).

Lindas Coach weiß auch, wie das Vorhaben umgesetzt werden kann. Aus einer endlich wieder einmal sicheren Abwehr schnell nach vorn spielen. Auf genau diese Art und Weise ist auch der Treffer in der Vorwoche gegen Einheit erzielt worden. Nur danach wurden wieder zu viele Fehler gemacht. An deren Abstellen soll verstärkt im Training gearbeitet werden. Sollte dies gelingen, dann werde Grün-Weiß Linda bestimmt auch seine Punkte machen, ist sich Gerald Neiße sicher.Sonnabend, 15 Uhr

Presse, MZ vom 29.08.06

Warten auf ersten Punkt

Lok Dessau - Grün Weiß Linda I 1:0

Beim Landesligaabsteiger in Dessau trat Grün-Weiß Linda fast in Bestbesetzung an. Nach einem Starkregen kurz vor Anpfiff war der Platz natürlich schwer zu bespielen. Sofort sahen sich die Lindaer einer Angriffsflut der Gastgeber ausgesetzt. Nach einem Lattentreffer (3.) war die Lok-Offensive warm geschossen und erzeugte Dauerdruck. So fiel schon nach sieben Minuten infolge eines missglückten Abwehrversuchs das 1:0. Dass es das einzige Tor für die Gastgeber blieb, war dem Umstand zu verdanken, dass Linda besser in das Spiel kam und durch geschicktes Zustellen der Räume die Dessauer zu Distanzschüssen zwang. Was gefährlich durch die dicht gestaffelte Abwehrreihe kam, wurde eine sichere Beute des gut aufgelegten Christoph Geyer im Tor. Im weiteren Spielverlauf hatte vor allem Andy Kannegießer Chancen zu einem Torerfolg (23.,65.), aber die Genauigkeit fehlte noch. Als es nach 80 Minuten immer noch 1:0 stand, riskierten die Grün Weißen mehr. Fast wäre noch der Ausgleich. gefallen. Aber Maik Sachses Dropkick aus 18 Metern wurde im letzten Augenblick abgefihischt (83.). Auch Andy Kannegießer konnte den Lok-Keeper nicht überwinden (87.).

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