Marschrichtung des Trainers umgesetzt

 

Nach dem 1:6 gegen Annaburg, bastelte der Trainer an der Mannschaft. So sahen sich manche, auch bedingt durch die missliche Personalsituation, auf Positionen wieder, an die sie nicht mal dachten. Aber das Resultat gab dem Trainer recht. Jedoch sah man sich in Mosigkau erst einmal in die Defensive gedrängt. Man konnte nur auf Konter warten, die zum Erfolg führen sollten. Der Gastgeber übernahm von Anfang an die Initiative. Jedoch so richtig gefährlich wurden sie nur bei Standartsituationen. In der 15. Minute dann das, was die Lindaer nicht gebrauchen können, einen Verletzten. Nach einen Luftzweikampf verletzte sich Christian Schulz so schwer am Kopf, dass die Wunde im Krankenhaus 8 mal geklammert werden musste. Auf diesen Wege alles Gute und baldige Genesung. Nun war Gerald Neisse gezwungen die Mannschaft umzustellen. Und dies sollte sich als goldrichtig herausstellen. So wurde Alexander Peetz zum Abwehrspieler und sein Bruder Stephan zum rechten Mittelfeldspieler. Dadurch wurde auch die stärkste Seite des Gegners eingedämmt. Diese versuchten dann die Lindaer Abwehr durch hohe Bälle zu überwinden. Jedoch erwies sie sich diese, anders als gegen Annaburg, als standhaft. Aber es dauerte auch bis zur 25. Minute, ehe Linda durch Christopher Janz ein erstes Achtungszeichen setzen konnte. Es sollte aber in der 1. Halbzeit bei dieser einen hochkarätigen Chance für Linda bleiben.

Zu Beginn der 2. Halbzeit gleich wieder auftrumpfende Gastgeber. Aber Denis Lehmann im Tor konnte in der 49. Minute, durch eine großartige Reaktion, den Rückstand verhindern. Es entwickelte sich dann ein Spiel, welches die Höhepunkte zwischen den Strafräumen hatte. Ab der 80. Minute schwanden dann die Kräfte der Heimmannschaft, so dass Linda noch einmal zum Zuge kam. Der eingewechselte Benny Lange zwang den Torwart mit einem straffen Schuss zu einer Glanzparade. Der abprallende Ball konnte leider nicht verwertet werden. So blieb es beim verdienten Punktgewinn in Mosigkau, was auf die gute Abwehrarbeit zurückzuführen ist. Durch diesen Punktgewinn sollten die Lindaer mit breiter Brust in die nächsten Begegnungen gehen.

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