Liebe Mitglieder, liebe Leser unserer Internetseite Am 04.10.08 fand in Kemberg die Sportgerichtsverhandlung zum Spielabbruch Linda – Seegrehna statt. Die Aufregung wegen dieser Angelegenheit war ja in den letzten Wochen in Linda und Umgebung sehr groß. Die Verhandlung begann um 10.30 Uhr und wurde nach Anhörung aller Angeklagten und der zahlreichen Zeugen um 13 Uhr unterbrochen. 20 Minuten später kam es zur Urteilsverkündung. Das Spiel wird mit null Punkten und 0-3 Toren für beide Mannschaften gewertet. Unser Verein erhielt weiter eine Geldstrafe von 250 Euro plus anteilige Verfahrenskosten, Seegrehna 100 Euro plus anteilige Verfahrenskosten. Herr Furchner (Seegrehna) wurde für 6 Tage gesperrt, unsere Dennis Richter ebenfalls für 6 Punktspiele. Das ungerechtfertigte Verfahren gegen unseren Trainer Gerald Neiße wurde eingestellt. Da ich unseren Verein in diesem Verfahren vertrat möchte ich hier einmal meine persönliche Meinung zu diesem Verfahren darlegen.Gleich zu Beginn der Verhandlung stellte ich ganz klar fest, das es ein Verfahren gegen Gerald Neiße und Dennis Richter gar nicht geben darf, da es sich auf einen „Zuruf Dritter“ (Stellungnahme Seegrehna) beruft. Das wurde vom Sportgericht abgewiesen. Bei der Anhörung blieben Seegrehna und Herr Furchner bei folgender Darstellung: „Herr Furchner erhielt völlig unbegründet die gelb/rote Karte. Erbost schlug er dann den Ersatzball weg und als ihn dann noch G.Neiße anschrie ( Ich hau Dir eine in die Fresse) stieß er ihn, um sich zu schützen, mit der Hand von sich. Danach wurde er von D. Richter zu Boden geschlagen und getreten.“ Alle die dabei waren, wissen hier soll der Täter zum Opfer gemacht werden. Denn Gerald wurde von Furchner mit beiden Händen weggestoßen als er ohne ein Wort an ihm vorbei wollte. D. Richter wollte schlimmeres verhindern und drängte Furchner mit beiden Händen vom Tatort. Sowohl Seegrehna als auch wir blieben bei der Verhandlung bei dieser Meinung. Die Schiedsrichter ( 2 von ihnen, der dritten hat nichts gesehen , gaben ganz klar an das Furchner Gerald gestoßen hat ohne das der nur ein Wort gesagt hat. Von D.Richter bekamen sie nichts mit. Damit war meiner Meinung nach erwiesen das es sich bei den Aussagen der Seegrehnaer , in mehreren Fällen  um Unwahrheiten handelt. Deshalb wurde auch Gerald freigesprochen. In der vorigen Woche wollte man ihn noch ohne Anhörung vorsperren. Mit den anderen Urteilen kann ich nicht einverstanden sein. Das unser Verein nicht genügend und gekennzeichnete Ordner nachweisen konnte muss man zugeben. Aber ich glaube auf fast jedem Sportplatz im Kreis Wittenberg hätten bei dieser Ausnahmesituation kein Ordnungsdienst etwas machen können. Aber wir blieben im gesamten Verfahren bei der Wahrheit, gaben auch zu das D.Richter gestoßen hat, und wurden dann dafür bestraft. Seegrehna hingegen war während der gesamten Verhandlung bestrebt die ganze Schuld auf uns zu lenken. Dazu wurden nicht bewiesene Feststellungen erhoben und erwiesen Unwahrheiten dargelegt. Herr Furchner, der einzige Auslöser des Abbruchs, verlangte in seinem Schlusswort sogar eine Freispruch für sich. Den bekam er ja zum Glück nicht. Wegen erwiesener Mängel bei der Ordnung und Sicherheit, u.a. haben wir Herrn Furchner nicht geschützt ( das wir Gerald nicht schützen konnten dafür wurden wir nicht bestraft), und Herbeiführung eines Spielabbruchs gab es dann die 250 Euro Strafe. Die mit angeklagten Seegrehnaer bekamen Dank der „ Märchen der Gebrüder Grimm“ nur 100 Euro aufgelegt. Ich bin auf  die Begründung im Urteil gespannt. Trotzdem erwiesen war das man der Stellungnahme von Seegrehna in mehreren Fällen keinen Glauben schenken darf, nahm das Sportgericht es dennoch als Beweismittel auf und bestrafte D. Richter ebenfalls mit 6 Spieltagen. Somit erhielten der Auslöser des Spielabbruchs, der als Lügner enttarnt wurde und keine Reue zeigte und D. Richter der seine Mitschuld zugab und sich reuig zeigte die gleiche Strafe. So eine Rechtssprechung macht mich natürlich  traurig und zornig. Der Vorstand Eures Vereins erwägt nach Erhalt des Urteils gegen dieses vor die Kammer Süd des FSA zu gehen.  

Horst RichterVorstandsmitglied G/W Linda             

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